Austausch mit Selbstvertretern von Behindertenorganisationen

15.06.2016

In regelmäßigen Abständen lädt Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz die Selbstvertreter der Behindertenorganisationen zum Gedankenaustausch ein: „Es ist mir ein großes Anliegen, Dinge nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg umzusetzen. Ich möchte den Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit geben, konkrete Themen und Anliegen anzusprechen, die sie im Moment beschäftigen.“

Zu den Themen der gestrigen Gesprächsrunde gehörte unter anderem die Neuauflage der 2014 erschienenen Broschüre „Kompetent als Patientin und Patient“, die ein hilfreicher Leitfaden für Betroffene zur Vorbereitung für Arztbesuche ist. Ein weiterer Aspekt der Besprechung war das Projekt „Medinklusion“. Hier finden Menschen mit Lernschwierigkeiten in gewissen Spitälern einen Anlaufpunkt, der barrierefrei ist, und wo das Personal auf den Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen geschult ist und über behindertenspezifische Krankheitsbilder Bescheid weiß. Die Evaluierung des Projektes wird im Herbst abgeschlossen sein.

„Eine selbstbestimmte Lebensgestaltung und die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sind wesentliche Schritte. Niederösterreich bietet ein dichtes Netz an regionalen Einrichtungen und ein umfangreiches Förderangebot für Menschen mit Behinderung und psychischer Beeinträchtigung“, erklärt Schwarz.

Quelle: OTS

(von Niederösterreichische Landesregierung - Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst)