„Mo“ symbolisiert offenheit der Spiele

11.12.2017

Athlet Andreas Hackl half mit, Maskottchen für die Special Olympics zu finden

Zwei Mal in der Woche trainiert Andreas Hackl (29) im Vöcklabrucker Hallenbad auf sein großes Ziel hin: Der Lebenshilfe-Athlet will bei den Special Olympics-Sommerspielen 2018 in Vöcklabruck in seinen Paradedisziplinen 50 und 100 Meter Freistil zum Sieg schwimmen. „Aber wenn ich nicht gewinnen kann, dann lasst es mich mutig versuchen“, fügt er sofort sportlich-fair das Zitat des offiziellen Eids der Special Olympics hinzu.

Der Frankenmarkter Klient der Lebenshilfe Vöcklamarkt hat mit 19 Jahren mit dem Schwimmsport begonnen. „Will es so lustig ist“, begründete Andreas. Mittlerweile hat er tolle Erfolge im Schwimmen gefeiert, auch bei einigen Bewerben im Ausland. „Andreas trainiert sehr viel, damit er in seiner Heimat gut abschneidet“, schildert Lioba Zimansky die Vorbereitungen. Die Schwimmtrainerin betreut die 15 – köpfige Trainingsgruppe, die regelmäßig im Vöcklabrucker Hallenbad an ihrer olympischen Form für die Spiele 2018 arbeitet.

Andreas Hackl und seine Trainerin sind daneben aber auch in der Vorbereitung der Spiele stark engagiert und haben mit einem Projektteam das Maskottchen „Mo“ für die nationalen Sommerspiele geschaffen. „Es ist wichtig, dass die Klienten gemeinsam bei diesem Projekt mitmachen“, sagt Zimansky.

Fündig wurden sie schließlich in der Modeschule Ebensee. Die vierten Jahrgangsklassen zeichneten 80 Maskottchenvorschläge. Die beiden Athleten Ann-Sophie Fiedl und Andreas Hackl wählten daraus ihre zehn Favoriten aus. In einem Facebook-Voting wurde dann der Vorschlag von Petra Burgstaller zum offiziellen Maskottchen gekürt.

„Eine Weltkugel als Maskottchen passt perfekt zu den Special-Olympics-Sommersielen“, erklärt Hans Schneider vom Verein „Brücken bauen“, der die Spiele organisiert. „Sie symbolisiert die Offenheit der Special-Olympics-Bewegung in alle Richtungen unserer Gesellschaft.“ Der Name „Mo“ kommt von Verena Leisch aus der 1A-Klasse der Volksschule Gampern.

Quelle: Gerhard Hüttner Nachrichten