Beide Seiten profitieren

24.05.2018

Zwei benachteiligte Menschen fanden jetzt auf Schloss Weinberg eine sinnvolle Arbeit.

Kefermarkt. Eine ganz normale Arbeitsstelle finden und die eigenen Stärken in einem Betrieb einsetzen, das wollten Maximilian F. und Nazmiye C. Doch leider hatten sie nicht das gleiche Lerntempo wie Gleichaltrige. Sich zu konzentrieren fiel ihnen oft schwer, und so hatten sie Schwierigkeiten, einen Job zu finden.

Kürzlich ist der Wunsch nach einer Arbeit in einem Betrieb in Erfüllung Gegangen. Maximilian F. und Nazmiye C. bringen ihre Fähigkeiten und ihr Können im Rahmen einer Integrativen Beschäftigung im Schloss Weinberg in Kefermarkt ein.

Die beiden Mitarbeiter unterstützen bei der Hotelzimmerreinigung, in der Vor-und Nachbereitung von Veranstaltungen, bei der Grünraumpflege und in der Küche. Maximilian F. und Nazmiye C. leisten wertvolle Arbeit im Betrieb und die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Markus P. Ladendorfer, Geschäftsführer der Bildungsschlösser , Ist als Hausherr hocherfreut, das das Team vom Schloss Weinberg die beiden Jugendlichen so herzlich aufgenommen hat: “Es ist schön mit anzusehen, wie es in der Praxis gelingt, benachteiligte Personen erfolgreich ins Regelwerk zu integrieren, und wie beide Seiten davon profitieren. Sei es die konkrete Unterstützung bei der Arbeitsleistung oder aber auch allem die Freude und Dankbarkeit, die man den strahlenden Augen der beiden Mitarbeiter entnehmen kann.“ Der Geschäftsführer von Des Diakoniewerks Oberösterreichs, Gerhard Breitenberger, ist ebenfalls sehr erfreut über die Kooperation mit Schloss Weinberg: „Damit ist uns im Sektor Hotellerie ein weiterer Baustein in der Ausweitung der integrativen Beschäftigung gelungen. Das Diakoniewerk begleitet bereits über 70 Menschen in den unterschiedlichen Wirtschafts- und Dienstleistungsbetrieben etwa in der Gastronomie, im Einzelhandel, im Facility Management und auf Bauhöfen von Gemeinden:“

 

Quelle: Freistädter Rundschau