Erwerbslohn statt Taschengeld für Behinderte?

25.10.2017

Linz. Es spießt sich bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.       

Das wurde gestern beim 45. Martinsstift-Symposium des Diakoniewerks Gallneukirchen im Linzer Brucknerhaus deutlich. Die Veranstaltung ist traditioneller Treffpunkt für die Mitarbeiter der Behindertenarbeit in Österreich.                              

Die Konvention verlangt vor allem mehr individuelle Betreuung, ,,aber auf der anderen Seite steht der enorme Spardruck, den wir auch in Oberösterreich spüren“, sagte Daniela Scharer, die Sprecherin des Diakoniewerks.                                                   

Die Integrative Beschäftigung zeige, wie Inklusion gelingen kann. Doch die Vorgaben der Konvention würden in Österreich missachtet: Denn Menschen mit Beeinträchtigung erhalten nur geringes Taschengeld, aber keinen regulären Erwerbslohn und sind auch nicht Sozialversichert.


Quelle: Oberösterreichische Nachrichten